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Orientteppiche

Die stolze Summe von 7,2 Millionen Euro brachte ein handgefertigter Orientteppich aus dem 17. Jahrhundert dem Auktionshaus Christie’s 2010 ein – eine Summe, die die meisten von uns wohl nicht mal eben aus dem Ärmel schütteln. Auf einen feinen handgeknüpften Perserteppich verzichten müssen Sie dennoch nicht – denn online finden Sie bei uns zauberhafte Teppiche aus dem Orient, die Sie als maschinengewebte Designermodelle günstig und als neue handgeknüpfte Teppiche zu äußerst moderaten Preisen kaufen.

Was sind überhaupt Orientteppiche?

Eine vage Vorstellung davon, wie ein solcher Teppich aussieht, hat wohl jeder. Schwieriger ist es dagegen heute, die Bezeichnung „Orient“ einzugrenzen, denn als solcher wurden alle Regionen bezeichnet, die im Gegensatz zum „Okzident“ standen – also Asien ebenso wie Marokko oder Indien, China oder Iran. Generell lässt sich daher lediglich sagen, dass Orientteppiche aus einem der Länder des nahen oder fernen (Süd-)Ostens stammen, wobei jedes Land und jede Region eigene Knüpftechniken und Symbole ausgeprägt hat. Der Begriff „Perserteppich“ grenzt eine Region genauer ein, die wir heute als Iran bezeichnen, bleibt aber ungenau, da auch in Persien die zahlreichen regionalen Unterschiede in der Teppichherstellung berücksichtigt werden müssen. Was Orientteppiche auszeichnet, ist demnach nicht allein ihre Herkunft, es sind bestimmte Fertigungsverfahren, Materialien und Muster.

Knüpfung von Hand

Orientalische Teppiche wurden ursprünglich ausschließlich von Hand geknüpft. Schon die Berber nutzten hierfür einen speziellen Webstuhl, auf dem das Gewebe mit Kette und Schuss hergestellt und durch ein handgeknüpftes Muster ergänzt wurde. Dabei variiert – je nach Feinheit der Muster und der verwendeten Materialien – die Zahl der Knoten, die von etwa 15.000 bis hin zu 400.000 und mehr bemessen sein kann. Eine grobe Knüpfung weist durchschnittlich 40.000 Knoten auf, eine feine Knüpfung etwa 160.000 Knoten pro Quadratmeter.

Muster

Bezüglich der Muster von Teppichen aus dem orientalischen Raum muss zwischen der Verwendung bestimmter Symbole, der Art, in der diese wiederholt werden, sowie den Stilarten unterschieden werden. In alten Zeiten, in denen handgefertigte Teppiche für den Eigengebrauch hergestellt wurden, konnte sich die Symbolik von Familie zu Familie unterscheiden, da hier die Überlieferung, aber auch individuelle Neuerung durch die Person, die den Teppich knüpfte, in die Gestaltung einflossen. Dennoch gibt es auch charakteristische Merkmale, die den Orientteppich kennzeichnen wie beispielsweise die rechteckige Form (überwiegend), das Vorhandensein einer Bordüre und die in den Teppich integrierten Fransen (die also nicht nachträglich angebracht wurden). Die Wiederholung in der Verwendung von Farben und Symbolen, durch die das eigentliche Muster entsteht, kann durch verschiedene Formen der Einteilung des gesamten Gewebes erzielt werden. So kann der gesamte Teppich einen Aufbau nach Art eines Bildes zeigen oder aber in Felder unterteilt sein. Bei einigen Teppichen bleibt das mittlere Feld frei, bei anderen zeigt sich ein durchlaufendes Muster. Sachverständige können die Herkunft eines Orient- oder Perserteppichs zudem an den Stilvarianten erkennen. Grob unterschieden werden die Darstellungen mithilfe geometrischer Formen, im floralen Stil oder im figuralen Stil. Eine Besonderheit weist der Gebetsteppich auf, bei dem sich im inneren Feld immer die Abbildung einer Gebetsnische (Mihrab) findet. Verwendet werden kleine Teppiche oder ein sogenannter Kelim Teppich, für den eine flache Webart und eine beidseitige Verwendbarkeit charakteristisch sind.

Wie erklären sich die Preisunterschiede?

Auch wenn wir Ihnen keine 7-Millionen-Euro-Teppiche präsentieren, so werden Sie bei einer aufmerksamen Sichtung unseres Sortiments an bezaubernden Brücken, Läufern und Teppichen doch große Preisunterschiede feststellen. Diese erklären sich aus einer Reihe von Faktoren wie

  • manueller oder maschineller Fertigung einzelner Exemplare,
  • der Größe des Teppichs und der Knüpfdichte,
  • der Art der verwendeten Materialien, beispielsweise Baumwolle, Schurwolle oder Seide,
  • Muster und Herkunftsland des jeweiligen Teppichs.

Entsprechend kaufen Sie bei uns einen maschinengewebten Teppich mit floralem Muster aus 100 % Polypropylen zu Preisen, die gerade mal im niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Einen echten handgeknüpften Schurwollteppich mit rund 140.000 bis 220.000 Knoten pro Quadratmeter erwerben Sie zu Traumpreisen ab etwa 100 Euro. Achten Sie zudem auf unsere satten Preisnachlässe, so können Sie auch einen Teppich aus reiner Seide und mit einer Knotenmenge von 1.000 000 pro Quadratmeter aus unserem Sortiment unschlagbar günstig online kaufen.

Erbstück oder pflegeleichter Designerteppich

Anders als es sich vermuten lässt, sind echte Perserteppiche wenig schmutzanfällig und für die Ewigkeit gemacht. Sollte dennoch einmal etwas schief gehen und der Teppich weist ein Loch auf oder eine Teppichreparatur ist erforderlich, so sollten Sie gerade bei den teuren Stücken nicht selbst Hand anlegen. Nehmen Sie stattdessen eine professionelle Teppichreparatur in Anspruch – die Fachleute sind in der Lage, im Rahmen der Teppichreparatur Fransen oder Bordüren zu erneuern oder auch einzelne Passagen nachzuknüpfen. Doch nicht in jedem Fall muss ein Teppich gleich ein Erbstück sein. Gerade junge Menschen lieben oft die modernen Designerteppiche, die sich ebenfalls als strapazierfähig erweisen, aber bei einem Wechsel von Stil und Farbe in der Innenraumgestaltung auch leicht ausgetauscht werden können. Hier im Shop finden Sie daher neben echten Seidenteppichen auch moderne Designerteppiche beispielsweise von Lalee, die schön, strapazierfähig und zu äußerst niedrigen Preisen erhältlich sind.



Hinweis zu den SALE-Preisen: Die angezeigten Preisreduzierungen gelten nur für ausgewählte Farben und Größen.

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